Donnerstag, 24. Mai 2018
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Praktika, Hiking-Trips und legendäre Schneeballschlacht - Meine letzten Wochen auf der grünen Insel

 

Erfahrungsbericht
WELTBÜRGER-Stipendiat
Mika S.
Stipendium gestiftet durch:
weltweiser



Schüleraustausch USA



 

Maidin mhaith!

 

weltweiser Stipendiat Mika

 

Und herzlich Willkommen zu meinem letzten Erfahrungsbericht.
Statt aus Cork schreibe ich nun aus Hohenholte. Ich sitze am Esstisch, ich sehe meinen Vater, unser Klavier, deutsche Bücher. Ich bin eigentlich recht glücklich über all das.
Heute ist der 4. April, ich bin nun seit 11 Tagen in Deutschland und gerade in melancholische Stimmung gekommen, als ich meinen letzten Erfahrungsbericht las. So viel ist seitdem vergangen, ich werde einfach das tun, was ich immer tue (total crazy): Ich fange an, am Anfang.

 

Als ich über Weihnachten nach Hause fuhr hatte ich meine Pflichten in Irland erfolgreich verdrängt.  Darunter auch meine zwei Wochen Betriebspraktikum. Dementsprechend hatten viele meiner Freunde sich längst um Praktika gekümmert, als ich endlich anfing mich darum zu sorgen. Mein Freund Paul und ich machten uns also auf den Weg und suchten nach Praktikumsplätzen, wurden aber eigentlich immer abgewiesen (Ist ja klar, dass niemand Praktikanten will,die auf den ersten Blick schon kein „perfektes“ Englisch sprechen). Wir suchten auch einfach zu kurzfristig, es war schwierig erst eine Woche vorher an die Türen zu klopfen um zu fragen ob man arbeiten könnte.

 

Als ich und meine Schulfreunde eines Tages aber in Carrigaline ausstiegen und uns bei unserem Lieblingsshop einen Schokoriegel kauften, fragte ich, schon fast verzweifelt, nach einer Praktikumsstelle dort und wurde prompt angenommen. Völlig erstaunt und glücklich fuhren wir am nächsten Tag in die Stadt, und ich bekam im ersten Laden in dem wir fragten auch schon die zweite Stelle. Die erste Woche war ich also bei dem „Organic Store Carrigaline“ angemeldet, die zweite bei „Easons“, einer großen Buchhandlung in Cork City. Vor dem Praktikum hatten wir eine Woche Midterm Ferien, aber ich entschloss mich lieber nicht zu verreisen, weil ich meine Freunde treffen wollte und ich mit dem Praktikum genug zu tun hatte. Ich wollte nicht noch dazu eine Reise buchen müssen.

 

Die Woche Ferien verbrachte ich größtenteils auf dem Basketball Platz. Wir tobten uns aus,
pushten uns gegenseitig, auch wenn keiner von uns wirklich spielen konnte. Abgesehen von Paul, welcher etwa 3 Meter groß ist, traf sowieso niemand den Korb. Dennoch genoss ich die Zeit sehr.

 

Hiking Trips – and the biggest THANK YOU to beloved Family Russell

 

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As in the last experience report I’ll write some lines in English now, since they concern more than just german students. I found loads and loads of friends in Ireland. Friends from all of the world, the Netherlands, Rumania, Croatia, all over Germany and, obviously, Ireland.
(Or British-Irish-born-in-Australia) Lucy Russell was surely one of the best friends I ever made. I got to know Lucy through some other Friends from Crosshaven, where she lives with her Father. We became Friends in about 2 Minutes, and I told her many times and I always will, Lucy you are my best Friend. Coming to her Family, Lucy lives in the world’s most beautiful location, up in Crosshaven near Church Bay, looking out on the sea. Her father is one of the best men I ever met. He was one of the biggest reasons my last months in Ireland were as amazing as they were. My good Friend Matt, another exchange student from Germany, was also very close to Lucy, so we often enough met up at her place, dancing stupidly to Abba songs, cooking amazing food, (Lucy’s father Brendan was a Chef once and his food is eatable, I’m telling you.)


Brendan Russell, as amazing as he is, took Matt and me to hiking trips. The first trip went to Galtymore Mountain. It was the last weekend of the Midterm, the last two days of freedom, so me and Matt considered the idea of getting up at 6 to go hiking a little longer. We both decided to go though, for some obscure mystic reason I did not understand until very later that weekend. The next morning was some bit of horror. We got up way too early, we dressed as an Onion (that’s the German saying whatsoever, I’m talking about layering up the Clothes) and I hopped into Brendan’s car around 6:40 AM. We collected Matt and then were on the Road to Galtymore, the next Challenge, right after pulling yourself out of bed.


We arrived at Galtymore Mountain about 90 minutes later. The first bit of the hike was hard. We went up on the north side of 919m high Galtymore, which is way harder than other routes, but it was a hundred times worth the scenery and view we got from up the grassy mountainside. We rested maybe twice on the first bit, and Matt took lots of amazing pictures, which I by the way printed on canvases to hang them in my room. The three of us climbed the Mountain then, bit by bit, steeper and steeper it became, as the temperature slowly fell to zero. We all hoped to have a bit of snow on the top and were so excited to see some little snow patches maybe halfway up the Mountain. But little did we know. 30 minutes later we realised that this was no ordinary snow op on the mountain. We straight went into a blizzard. Never the less we went on, gritting the teeth up the last meters of Galtymore. It, again, was worth the effort though. Standing on top of that mountain was, no doubt, one of the biggest highlights of my Ireland experience.
(Caution, German pun: der Höhepunkt meines Aufenthaltes… ;D) 


As we climbed down again, Brendan pointed out that it was, indeed, not even 2 pm. We had the whole day in front of us, he said, and we already climbed a mountain. We were amazed, and one of the many lessons I learned from Lucy’s Father is right there: Get up early, you could be either on the top of a mountain, arms raised in a V, or in bed, being lazy on Youtube. The opportunities are lying on the street, you just have to get out of bed and get on the streets to pick them up.

 

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Das Betriebspraktikum

 

Wie schon oben erwähnt hatte ich meine erste Woche des Praktikums im Organic Store der Quay Cooperation, einem schönen kleinen Laden auf der Carrigaline Main Street. (welche kleiner ist als sie klingt.) Ich würde so gern nett sein, denn die Menschen dort waren unfassbar nett zu mir, doch um ehrlich zu sein war meine Arbeit dort Langweilig und sinnbefreit, denn ich putzte 5 Tage lang einwandfrei blitzsaubere Regale. Nichtsdestotrotz war die Woche keine schlechte, denn weiterhin verbrachte ich viel Zeit auf dem Basketballplatz und wir trafen uns oft auch nach der Arbeit um Sport zu treiben. Kurzes Fazit zu Bioläden in Irland: Schmeckt zwar nicht besonders gut, aber man bekommt nirgendwo sonst in Cork Schwarzbrot, dementsprechend für jeden Deutschen ein toller Ort. 

 

Als wir uns auch am Samstag trafen um ein paar Körbe zu werfen, knickte ich leider böse um. Mein linker Fuß schmerzte sehr und ich schleppte mich sofort nach Hause. Als die schmerzen nach vielem Kühlen und Hochlegen auch nicht besser wurden, musste ich bei der Buchhandlung anrufen um ihnen für den ersten Tag abzusagen. Meinem Fuß ging es zwei Tage später dann langsam besser, sodass ich mich entschied am Dienstag zur Arbeit zu gehen.

 

Der Tag bei der Buchhandlung Easons war relativ eintönig, aber lustig und entspannt. Ich musste Bücher nach Preis sortieren und etikettieren.
Ich liebe es zu lesen, dementsprechend wurde der Arbeitszyklus von dem ein oder anderen Klappentext unterbrochen. Ich durfte relativ früh gehen, traf meinen guten Freund Victor in der Stadt und wir machten uns auf den Weg nach Carrigaline, in der naiven Annahme wir würden am nächsten Morgen wieder in Cork City sein...

 

Der Schneesturm

 

Meine Gastfamilie meinte, ich sei zu einer Zeit gekommen, in der Irland mit jedem Wetter zu kämpfen hätte, abgesehen von Sandstürmen oder Hitzeattacken. Denn ich erlebte gleich am nächsten Tag den extremsten Schneefall seit Dekaden. Ganz Irland war weiß. 30cm Schnee bedeckte Cork City. Die Läden waren komplett ausgeräumt, keine Post wurde geliefert, kein Radio gesendet, es gab in vielen Teilen Irlands keinen Strom. Wenn man in Irland die Regierung stürzen will, braucht man keine Waffen oder Demonstrationen. Es reicht ein ordentlicher Schneesturm. Nichts funktionierte wirklich und da selbstverständlich auch keine Busse fuhren hatten meine Freunde und ich die nächste Woche frei.

 

Wir trafen uns im Park und es dauerte keine 10 Minuten, da war die größte Schneeballschlacht aller Zeiten im vollen Gange. Sie endete mit etwa 5 Nationen in einem 3 Fronten Krieg quer durch das Dorf und erst nach 2 bis 3 Stunden. Wir alle genossen den Schnee, doch die meisten Iren sahen ihn zum ersten Mal in ihrem Leben. Der letzte große Schneefall war wohl um das Jahr 1998, so konnte man sich wohl die 20-jährigen Iren erklären, die herumtollten wie die Kleinkinder, Schneemänner bauten und lachend durch die erstmals weiße Welt rannten.

 

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Doch nach dem Schnee kam die Schmelzflut und mit ihr die nächste Katastrophe. Wie so oft in dieser Zeit traf ich mich mit Victor um Latein zu lernen, da wir beide noch unser Latinum vor uns haben. Meistens lernen wir im Café „Bean & Leaf“, man könnte sagen der Stammladen aller Exchange Students in Carrigaline. Doch der Weg dorthin erwies sich als schwierig, denn man watete durch Schneematsch und Pfützen, so groß wie Swimmingpools. Doch auch das ging vorüber. Und nach Wochen des extremen Wetters war die Zeit des Abschieds immer näher gerückt.

 

Das dachten wohl auch meine Freunde, denn Ende Februar organisierten wir ein Lagerfeuer- am Strand in Crosshaven. Ein wundervoller Abend, einer der Abende die ich niemals vergessen werde. Wir grillten Marshmallows, spielten Gitarre und entschieden uns, nach kurzem ertasten mit den Füßen, ganz eindeutig nicht ins Wasser zu springen.
An dieser Stelle danke an all meine Freunde dort, besonders Lucy, Matt, Mona, Lea, Leah und Mic. (thanks to all of you!)

 

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Und nun zum irischsten Tag meines Aufenthalts: St. Patricks Day!


Doch bevor ich davon anfange muss ich erzählen, dass meine Mutter zu Besuch kam. Sie flog am 16.3.18 nach Dublin und ich holte sie an diesem Abend an der Busstation ab. Es war toll sie wiederzusehen, diesmal auch unter fröhlichen Umständen. Wir hatten ihr ein Zimmer in Carrigaline besorgt, ein schönes AirBnB bei einer wundervollen Familie. Ich wurde kurzerhand ins Haus gebeten und musste ein bisschen übersetzen. Sobald meine Mutter sicher untergebracht war, gesellte ich mich zu meinen Freunden, um noch ein wenig Doppelkopf zu spielen.

 

Am nächsten Morgen ging es relativ früh los in die Stadt, denn wir wollten gute Plätze bei der Parade haben. Doch wie sich herausstellte war die Stadt um 10 Uhr noch fast leer, so entschieden wir uns, uns noch bei einem Touristenshop mit Ireland Supplies einzudecken. Ganz nach dem Klischee liefen wir als Ausländer mit mehr Grün, mehr Flaggen und mehr Kleeblättern (im Englischen „shamrock“) durch die Gegend als fast alle Iren. Freudig warteten wir auf den Anfang der Parade, welche, leider muss ich da ehrlich sein, enttäuschend war. Wir alle gingen mit der Erwartung des Kölner Karneval an den Tag, und bekamen eine Parade voller Kindergartengruppen und Sportvereine, kaum Musik, eine etwas bedrückte Stimmung. Ich weiß bis heute nicht, was genau los war, doch wir ließen uns nicht groß davon beirren. Nach der Parade trafen meine Mutter und ich Lucy, Matt und Brendan, um bei Brendan zuhause zu Abend zu essen. Es war schön meiner Mutter zu zeigen, was ich alles erlebt hatte. Wir gingen auch zur Church Bay, der wunderschönen Bucht in Crosshaven und Mam verstand schnell, warum ich dieses Land nicht verlassen wollte. Denn die Schönheit Irlands muss man mit eigenen Augen sehen, um sie ganz zu verstehen.

 

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Ganz nach diesem Motto führte ich meine Mutter am nächsten Tag durch Cork.
Ich zeigte ihr meine Lieblingsorte. „Alchemy Coffee“, ein wunderschönes kleines Café nahe der Innenstadt, in dem man auch gebrauchte Bücher kaufen kann. „Vibes and Scribes“, einen alternativen Buchladen am River Lee. All diese Plätze muss man gesehen haben, um die Schönheit nachzuvollziehen.

 

Die letzte Woche in Irland brach an, und den Montag verbrachte ich mit meiner tollen Freundin Mona und meiner Familie in Cobh, (Kann man aussprechen wie man gerade möchte, ich sage ja es heißt „Couf“) einem Küstenort, ähnlich wie Crosshaven. Cobh war der letzte Anlegeort der Titanic. Man kann sich dort wirklich hineinfühlen wie es gewesen sein muss als einer der 1.300 Passagiere, wie es war an Bord zu gehen, auf dieses mächtige Schiff.
Cobh ist schön, klein, und ein Fischerdorf, hat aber weder die Atmosphäre, noch die Authentizität von Crosshaven. Auch dieser Tag war toll, auch weil Mona mich gut verstehen konnte, denn auch für sie war dies die letzte Woche in Irland.

 

Abschied

 

Die letzten Schultage gingen so schnell vorbei. Ich versuchte alles noch einmal zu erleben, alle Erfahrungen aufzusaugen, alle Freunde wiederzusehen und- es war Freitagmorgen.
Mona und ich hatten für Freitag eine Art Abschiedsparty geplant. Wir luden etwa 20 Freunde ein, (jeder Nationalität) und machten uns auf den Weg zum Bowling Center, denn dieser Ort erschien uns am sinnvollsten für viele Personen. Ich zahlte zwar einen übertriebenen Preis und fasste im Endeffekt kein Mal eine Bowlingkugel an, aber was soll’s. Ich war in einer sehr komischen Stimmung. Einerseits Freude auf alles in Deutschland, meine Familie, meine Freunde, meine Schule, meine Freundin. Andererseits die erdrückende Last des Abschieds, von meiner Gastfamilie, meinen Freunden, meiner Schule, der Stadt Cork. Abschied vom Caos-Bussystem, von Schuluniformen, vom irischen Akzent, von allem in Irland, allem was ich lieben gelernt habe. Zurück zu alldem was ich liebe.


Von der Bowlingbahn zu Subway, von Subway zur Bushaltestelle, von dort nach Carrigaline, vom Park zum Pizzaladen verschob ich den Moment des Abschieds bis zuletzt. Bis um 10:30 PM, am 23.03.18, verschob ich den Moment des „Goodbye“, des „See you“, des „gonna miss you“, des „Bye then“, des „I wish you all the best“ und doch holte er mich ein und schon fand ich mich wieder, allein in meinem Zimmer und selbst dieses schien „Lebwohl“ zu sagen. Auch meine Gastfamilie verabschiedete mich sehr herzlich, wie immer mit guter Stimmung und aufmunternden Worten zu meinem tieftraurigen Gesicht.

 

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Der nächste Tag (Er begann um 3:30 AM) war der reinste Horror, denn er bestand aus 90% Flughafen und 10% Flugzeug. Ich möchte auf die Zeit zwischen 4:00 AM und 10:30 PM nicht eingehen, aber der Moment in dem ich aus der Glastür schritt und meine Familie sah, ist überaus erwähnenswert. Meine Schwester und meine Freundin standen in der ersten Reihe, Eltern und Großeltern in der Zweiten. Ich umarmte mich von der Ersten zur zweiten Reihe durch, wir stießen an, ich erzählte viel, zeigte Mitbringsel herum und genoss den Moment, wie schon lange nicht mehr. Irland vermisste ich dann nicht, doch schon in der ersten Woche, ich hatte Ferien, zeigte sich wieder Fernweh.

 

Doch Gott sei Dank war meine Freundin bei mir, genauso wie Flo und Clara, meine besten Freunde aus Irland, welche auch schon zurück waren, meine Familie und besonders mein Zuhause. Mein Klavier, Gott wie hatte ich es vermisst, meine Bücher (Ich lese gerade zum fünften Mal „Die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende) und mein Skateboard.

 

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Wieder da

 

Die Schule ist heftig. Man wird irgendwie in die Mitte geschmissen und weiß nicht recht ob man sich zuerst um den nicht vorhandenen Stundenplan, die nicht vorhandenen Schulbücher, den nicht vorhandenen Taschenrechner oder um das allgemein nicht vorhandene Wissen über den Stoff der letzten 7 Monate kümmert. Ich stecke gerade beim Taschenrechner fest, bin aber mit allem beschäftigt und den Stundenplan habe ich immerhin. Achja, LK´s muss ich auch wählen. (Englisch liegt nahe)

 

Ich habe etwas Stress zurzeit, aber Step by Step werde ich wohl wieder in Deutschland ankommen. Jetzt gerade schreibe ich die letzten Worte des Berichts. Ich sitze im Zug nach Hannover, sehe meine Freundin, verbringe ein Wochenende abseits des Schulstresses und des Alltags, doch meine Irland-Erinnerung werde ich wohl nie los, ich trage jeden Fetzen der Grünen Insel mit mir herum, jede Erfahrung und alles was ich lernen durfte mit nach Hannover, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Bremen, Krefeld, Bochum, Hamburg und sogar an die Mosel. Ich blicke aus dem Zugfenster und sehe Grün, ich denke an die Fahrt nach Dublin und lächle.

 

So, fare thee well
My own true love
I'll think of you night and day



Fare well to old Ireland
Good bye to you Banna Strand
No time to look back
Facing the wind
Fighting the waves



May Heaven protect us all
From cold hunger and angry swans
Pray I won't be lost
Wind in the sails carry me safe



So, fare thee well
My own true love
I'll think of you night and day
A place in my mind
You will surely find
Although I am so far away


And when I'm alone
Far away from home
I'll think of the good times once more
Until I can make it back someday
Here to Paddy's green shamrock shore

 

weltweiser Stipendiat Mika