Dienstag, 17. September 2019
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Auslandsjahr USA:

Thanksgiving, Weihnachten und Winterurlaub in New Mexico

Erfahrungsbericht
WELTBÜRGER-Stipendiat
Tobias M.
Stipendium gestiftet durch:
Carl Duisberg Centren



 

Stipendiat Schueleraustausch USA

 

Thanksgiving in Florida

 


Der nächste große Feiertag nach Halloween war Thanksgiving. Zu diesem Anlass fuhren wir nach Seaside in Florida, um Freunde zu treffen. Alle gemeinsam wohnten wir dann eine Woche lang mit 8 Personen in einem Haus direkt am Meer. Den gesamten ersten Tag verbrachten wir am Strand, am zweiten Tag blieben wir im Haus, da es die meiste Zeit regnete. Am Abend besserte sich das Wetter dann, sodass wir nach Rosemary Beach fuhren und den Tag dort ausklingen ließen.

 


An Thanksgiving war ab etwa 7 Uhr Hochbetrieb in der Küche, da das Thanksgiving Meal für den Mittag angesetzt war. Es gab eine große Auswahl an klassischen Thanksgiving Gerichten, unter anderem zwei verschiedene Pies.

 


Einige Tage nach Thanksgiving machten wir einen Ausflug in eine nahegelegene Gegend, durch die gerade erst ein Hurrikan gefegt war. Die Auswirkungen des Wirbelsturms waren wirklich schockierend: Am Strand waren bis auf einige wenige Ausnahmen alle Häuser zerstört und es stand kaum noch ein Baum.

 

 

 Adventszeit und Weihnachten

 


Den Sonntag, an dem wir zurück kamen, nutzten wir, um das Haus und den Vorgarten weihnachtlich zu dekorieren. Als wir fertig waren, leuchtete unser Garten heller als jeder andere in der Straße und auch im Vergleich zum Rest des Viertels lagen wir definitiv ganz weit vorne; wir hatten wirklich sämtliche Dekoration, die im Haus zu finden gewesen war, in irgendeiner Form genutzt. Im Haus selbst stand ein Plastikbaum, selbstverständlich auch von oben bis unten geschmückt und in allen Räumen verteilt fanden sich Nussknacker, Räuchermännchen und Weihnachtsmänner.
Am 2. Adventswochenende entschied mein Gastvater kurzfristig, dass es eine Dessert-Party geben sollte; hierzu bekam ich den Auftrag, verschiedene typisch deutsche Nachspeisen zuzubereiten und ich entschied mich für einen Hefezopf, rote Grütze und Kaiserschmarrn.

 

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Bis zum Weihnachtmorgen, dem 25. Dezember, verlief dann alles wieder wie gewohnt, da die Adventszeit hier nicht besonders gefeiert wird. So hatten wir zum Beispiel keinen Adventskranz und auch der Abend des 24. Dezember verlief einigermaßen unspektakulär. Am Morgen des 25. Dezembers allerdings wurden dann endlich Geschenke geöffnet und gemeinsam mit Freunden ausgiebig gefrühstückt. Einige Stunden später aßen wir dann gemeinsam mit der gesamten Familie zu Mittag; es gab verschiedene Gerichte aus der Tiefkühltruhe, die wir nur noch in den Ofen schieben mussten, wodurch allen eine Menge Stress erspart blieb.

 

 

Winterurlaub in New Mexico

 


Am nächsten Tag fuhren wir dann gegen 4 Uhr morgens los nach New Mexico, zum Ferienhaus meiner Gastfamilie. Kurz bevor wir angekommen waren, etwa 100 Meter von unserem Ziel entfernt, trafen wir auf ein Auto, das mitten auf der Straße im Schnee stecken geblieben war. Wir mussten also, unmittelbar vor dem Start in unseren Weihnachtsurlaub, einen zweiten Weg abseits der Straße freischaufeln, um das Haus überhaupt erreichen zu können. Den gesamten Urlaub lang hatten wir dann optimales Winterwetter! Es lagen etwa 30 cm Schnee, sodass beinahe alle Pisten im nahegelegenen Skigebiet geöffnet waren.

 

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Dieses Skigebiet erstreckte sich über beide Seiten des Berges, sodass wir es in 5 Tagen gerade einmal schafften, jede der blauen (blau bedeutet in den USA den Schwierigkeitsgrad Medium, ist also das Pendant zu den deutschen roten Pisten) Pisten einmal zu testen. Natürlich war auch Burke, unser Hund, in diesem Urlaub dabei; es war lustig anzusehen, wie er von Zeit zu Zeit einfach mal im Schnee verschwand. Wir haben natürlich auch unseren Hund mitgenommen, was sehr lustig mit anzusehen war, wie Burke für einen Moment einfach im Schnee verschwunden ist.  

 

Am vorletzten Tag unseres Urlaubs gingen wir dann noch einmal Schneewandern. Hierzu liehen wir uns extra Schneeschuhe, die ihre Funktion meiner Meinung nach allerdings verfehlten, da sie nicht im Stande waren, mich sicher im Schnee zu halten.

 

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Baseball-Try-Outs

 


Nach den Ferien fing ich an, mich auf die Baseball Try-Outs vorzubereiten. Dazu trainierte ich mit einem Freund meines Gastvaters, dessen Sohn momentan für das Trinity-College-Baseball-Team spielt. Ich schaffte es schlussendlich zwar leider nicht ins Team, muss aber auch sagen, dass die Anforderungen, die im Profisport an einen gestellt werden, einfach enorm sind.