Sonntag, 22. September 2019
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Auslandsjahr USA:

Meine letzten Monate in Texas

Erfahrungsbericht
WELTBÜRGER-Stipendiat
Tobias M.
Stipendium gestiftet durch:
Carl Duisberg Centren



 

Stipendiat Schueleraustausch USA

 

Nachdem ich es nicht geschafft habe, in das Baseball-Team zu kommen, habe ich nach etwas anderem gesucht, was ich nach der Schule machen konnte. Ich habe mich dann dafür entschieden mich für Pippin, die letzte Theatershow des Schultheaters, als Teil der Crew zu bewerben.

 

Wir sind dann auch einmal zu einem Spiel der Dynamos gegangen. Auch wenn es nicht annähernd so aufregend oder emotional bzw. stimmungsvoll war, wie ein Fußballspiel in Deutschland, war es trotzdem eine schöne Erfahrung.

 

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Ich habe mich dann auch zwischendurch öfter mit meinen Freunden getroffen, da manche von ihnen auch im Theater tätig waren, und wir nach dem ersten Semester wirklich zu guten Freunden wurden.

 

In der Woche vor Springbreak hatten meine Gasteltern dann Hochzeitstag und haben entschieden, dass wir alle zusammen zum Rodeo gehen. Also habe ich mir einen Hut und Stiefel von meinem Gastvater ausgeliehen, damit ich auch wie ein echter Texaner aussehen konnte.

 

Die nächste große Sache war dann, als meine Mutter für Spring Break gekommen ist. Meine Mutter ist am Sonntag gelandet und am Montag sind wir als erstes durch Memorial Area gefahren und an alle Orte gefahren, wo ich regelmäßig war. Nachmittags sind wir dann noch in die Memorial City Mall gefahren und shoppen gegangen und abends sind wir dann noch zu einem Rockets Spiel (Basketball) gefahren. Die Arena hatte ein Fassungsvermögen von ungefähr 80.000 Zuschauern, aber da die Arena nicht komplett gefüllt war und die Rockets nur gegen die Charlotte Hornets gespielt haben, war leider die Stimmung nicht so gut. Es war trotzdem ein schönes Spiel, was die Rockets natürlich gewannen.

 

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Am Dienstag sind wir dann zu NASA gefahren. Da der Vater von einem Freund von meinem Gastvater bei NASA arbeitet, konnte er uns eine VIP-Tour besorgen wodurch wir unseren eigenen Tourguide hatten und eine besondere Führung durch normalerweise nicht zugängliche Bereiche bekamen. Wir durften sogar dem Präsidenten von NASA die Hand schütteln. An dem Tag haben wir so viele unglaublich aufregende und interessante Dinge gesehen, wie zum Beispiel das echte Mission Control, Wissenschaftler, die gerade am neuesten Roboter gearbeitet haben, und den größten Indoor-Pool der Welt mit einer originalgetreuen Nachstellung der ISS. Am Mittwoch haben wir einen gemütlichen Vormittag gemacht und am Nachmittag sind wir nach Downtown gefahren und dort in die Cistern gefahren, was eine digitale Kunstausstellung in einem leergelegten Wassertank ist. Am Donnerstag waren wir vormittags bei Blue Bell Ice Cream und nachmittags sind wir zum Rodeo gefahren.

 

Pippin war eine sehr akrobatisch tänzerisch ausgelegte Show, weswegen es für die Set Crew diesmal leider nicht so viel zu tun gab. Dafür haben wir an einem neuen Soundsystem für die Blackbox (was im Prinzip einfach eine Art Probebühne ist) gearbeitet. Dafür haben wir dann eine erhöhte Plattform mit Leiter und Stauraum gebaut. Das war eine lustige Zeit, wo ich auch etwas erleben durfte, was ich noch nicht erlebt habe und wahrscheinlich nicht nochmal erleben werde und ich würde es jedem empfehlen, wenn sich die Möglichkeit ergibt, dass man im Theater der Schule mitmachen kann, dass man diese Chance dann nutzt.

 

Auslandsjahr USA Stipendiat Tobias

 

In der Zeit war auch ein langes Wochenende, wo wir erst zu der Großmutter von meiner Gastmutter und dann zu Freunden in Wimberly gefahren sind, die ein großes Haus und ein riesiges Grundstück hatten, wo wir dann das Wochenende verbracht haben.

 

In der Zeit war dann auch noch mein Geburtstag, was ein wirklich schöner Tag war, da am Morgen Luftballons im Flur hingen und das Wohnzimmer dekoriert war. Ich musste erst noch in die Schule, da das auch der letzte Tag war, wo noch Shows von Pippin gelaufen sind. Da bin ich dann früher weg, da meine Gastfamilie eine Überraschung geplant hatte. Wir sind dann zum Minute Maid Park gefahren, da dann ein Home Run Derby der Texans war.

 

Den Rest meiner Zeit in den USA habe ich dann friedlich verbracht und in der letzten Woche habe ich dann nochmal viel mit meinen Freunden gemacht und mich schon relativ früh auf meine Abreise vorbereitet, da ich schon eine Gitarre mithatte, d.h. ich dachte ich muss schon extra bezahlen und habe mir kein zweites Gepäckstück mitnehmen können.

 

Der Flug war dann ganz ok, ich hatte nur sehr viele kleine Kinder in meiner Umgebung was es alles ein bisschen anstrengend gemacht hat.

 

Das Auslandsjahr in den USA war unglaublich schön und eine unbeschreibliche Erfahrung die ich jedem empfehlen würde.